Saturday, May 7, 2011

skypainting

Seit einer Stunde regnet es in Stroemen, donnert und blitzt. Die Brueder haben vor kurzem das Haus verlassen und werden sich mit dem Vater auf ein paar Bierchen im Pub treffen, um auf den Skypainter anzustossen. Vorher gab es hier- so richtig maennlich- Burger, aus organic-beef with lotsa herbs ( with a hint of cinnemon- I am watching to many food movies), Chips, Salat und andere Leckereien.
Maenneressen, um die richtige Grundlage fuer einen Abend zu schaffen. Ich habe mich nicht angeschlossen, die Jungs nur unter sich. Und ich werde versuchen mir keine Sorgen zu machen, wenn der Skypainter die aerztliche Anweisung in punkto Alkohol und seine Medikamente ignoriert. Der Mann ist so stur, da macht es keine Sinn. Und so schicke ich stumme Gebete gen HImmel ob des besonderen Anlasses und obrigen Verstaendnisses. Ich freue mich die Brueder so zusammen zu sehen. Sie sind so unterschiedlich und alles tolle Maenner, mein Mann und meine neuen Brueder. Ich vermisse meinen richtigen urspruenglichen Bruder und werde ihn doch bald wiedersehen. Er versteht sich mit Ihnen gut, er vervollstaendigt das Bild. Es ist schoen, Teil einer groesseren Familie zu sein. Ich sehe den Skypainter und die Jungs und das Herz geht mir auf. Sie sind sich nah und doch nicht, sie reiben sich gegenseitig auf und sind fuer einander da, so unterschiedlich und doch gleichen Blutes. Stolz muss sie sein, die Skypaintermama - toll hat sie es hinbekommen mit den vier Jungs. Ihre Lebensfreude, Froehlichkeit, tiefe unerschoepfliche, aber auch strenge Liebe hat aus ihnen allen tolle Maenner gemacht.

Heute Nachmittag haben die Skypaintermama und ich uns ueber den Tag der Geburt unterhalten. Sie erinnert sich noch gut, ihre einzige Geburt zu Hause, die nachtblaue Decke und orangenen Vorhaenge, die leichteste Geburt und dann das Kind, es war blau, der Arzt beunruhigt, der nach ihr sehen kam. Der Junge wurde ihn ein Krankenhaus gebracht, die Skypaintermama stand lange an der Tuer und sehnte sich nach dem Kind, sie wurde krank und konnte ihren Jungen erst 10 Tage spaeter wieder in die Arme schliessen. Er war noch immer blau. Sein Herz funktionierte anders, es bekam nicht genuegend Sauerstoff. 3 Jahre wuerde sie um sein Ueberleben kaempfen muessen, drei Jahre bis in einem anderen Land die lebensrettender Operation durchgefuehrt wurde, von der auch heute noch eine Narbe vom Hals bis zum Bauchnabel zeugt. Drei Jahre spaeter noch ein Geburtstag. Doch fuer 3 Jahre musste sie weit entfernt von Menschen leben, damit das Ansteckungsrisiko fuer diesen lustigen lebenshungrigen staendig nach Sauerstoff verlangenden Jungen gering blieb. Die Sprueche anderer Menschen: Ziehen sie ihr Kind doch mal waermer an, es ist schon ganz blau vor Kaelte. Die durchwachten Naechte, das Kind aufrechthaltend im Arme t, damit es atmen konnte. Aber auch das Lachen und der nicht zubaendigende Lebenswille, ein froehliches Kind, ein geduldiges Kind, ein liebendes Kind. Und dann die OP, das Kind nicht mehr blau sondern rosig wie alle andere.

Mein Skypainter hat seit seinem ersten Atemzug um sein Leben kaemfen muessen und he is doing a brilliant Job. Ihn heute mit seinen Bruedern zu sehen, ist unbeschreiblich. Ich versuche es erst gar nicht.

Slainte guys, slainte auf Euch - die ihr jetzt alle auch meine Famile seid - I am very pround indeed.

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