Thursday, March 13, 2014

public transport

Zug fahren - Ja
Bus fahren - Nein

Ich werde eines Tages noch explodieren.

Friday, March 7, 2014

balance - geteilt

Im Buero tuermen sich die Auftraege, die Krise schein vorbei. Heute waren wieder Bewerbungsgespraeche. In einem kleinen Unternehmen mit 12 Mitarbeiter ist die 3. Einstellung in einem Quartal ein rasanter Anstieg.
Ich koennte mich verdoppeln und es waere noch immer genuegend zu tun um auch nachts durchzuarbeiten. Die Kollegen sind nett, smart und lustig und die Atmosphaere gut. Die Projekte auf meinem Schreibtisch sind abwechslungreich und interessant. Die Arbeit macht Spass.

Und ich bin gestern in Traenen ausgebrochen, als mein Sohn als er nachts mit Zahnungsschmerzen aufwachte, sich lieber von meinem Mann als von mir troesten liess. Der Papa, der bis Minus in der Krippe anfaengt, ihn unter der Woche liebevoll umsorgt und mit ihm spielt.

Es ist schwer. Er ist ein schoener Beruf (ja Beruf) und es ist schwer. Aber jetzt liegt erst mal ein ganzes Wochenende wir 2 vor uns, waehrend der Skypainter wieder in der Werkstatt werkelt.







Thursday, March 6, 2014

Grosseltern

Nach 40 Jahren Beziehung gehen meine Eltern neben verschiedenen gemeinsame Interessen auch oefters Mal getrennter Wege. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich und individual Menschen bleiben auch wenn sie so lange zusammen sind.

Mit der Ankunft des Enkels gibt es ein neues gemeinsames Interesse. Plaene werden geschmiedet, Geschenke zusammen gekauft, Urlaube geplant, Filme gedreht und immer wieder angeschaut, jedes kleine Detail besprochen.

Erstlingseltern sind ja anstrengend, Erstlingsgrosseltern fast noch mehr - aber schoen.

Der Enkel, der kleine Wirbelwind, bringt frischen Wind in eine lange Zeit Gemeinsamkeit.


Wednesday, March 5, 2014

Alltag - inoffiziell

Kurz nach 5am ist die Nacht zu Ende. Noch immer schlafen wir im Sohneszimmer und er macht sich ungnaedig und weinerlich bemerkbar. Unusual. Ich denke auch zu erschnueffeln, was der Grund ist und mache mich halbschlafend daran die Windeln zu wechseln. Ohje, was fuer ein Geruch - sehr ungewoehnlich. Junior kommt mir ausserdem auf ueberhitzt vor und ich messe Temperatur. 38.5 - oje- das 3. Mal in seinem Dasein und ich schiebe es auf die Eckzaehne, welche sich durchschieben. Der Stammhalter kommt zum Skypainter ins Bett, waehrend ich Flasche bereite und duschen gehe. Meine Eltern sind auch schon wach, heute geht es fuer sie zurueck in die Heimat. Mini-us ist wieder mopsfidel trotz Temperatur und unterhaelt die Grosseltern bestens. So eine Quasselstrippe, wie soll das erst werden, wenn er erst Woerter kann. Wir haben viel Spass, fruehstuecken alle gemeinsam, fotografieren den Sonnenaufgang haengen Waesche auf, verabschieden uns fuer 6 Wochen und viertel vor acht bin ich endlich auf dem Weg ins Buero.
Da geht es drunter und drueber. Hoher Klientenbesuch ist erwartet und es wird Klarschiff gemacht. Die Stunden verfliegen nur so, das Telefon steht nicht still, Ingenieurabsprachen, Fensterlisten aendern, Grundriss kurzfristig umplanen aufgrund unvorherzusehender Umstaende. Dafuer gehts um 1pm mit zwei Kollegen Sushi essen - ein versteckter japanischer Gem in einer Hintergasse - mmmh. Weiter gehts im Plan - Zeichnungen muessen angepasst werden, Klienten im Ausland von Aenderungen informiert und wie immer kurzfristig eingesprungen werden.
Endlich gehts nach Hause und was fuer ein Mist, der Bus faehrt vollbesetzt an mir vorbei und ich muss noch weitere 20min warten. Statt mich aufzuregen, lese ich - ein tolles Buch, beinahe verpasse ich den naechsten Bus. Als ich endlich zu Hause ankomme, ist Junior schon todmuede, wir schaffen noch umziehen, eine Geschichte Flasche und kuscheln und das Kind schlaeft tief und seelig. Die Temperatur ist gesunken, wenn auch noch nicht ganz weg, aber es wird schon.
Der Skypainter und ich essen verspaetete ' Pancakes' mit Stirfry gefuellt ---mmmh, besprechen den morgigen Tag und ein paar Geschaeftshintergruende. Ich werde jetzt noch Baden, Waschmaschine anschmeissen und tief schlafen.... dann ist die Wochenmitte auch geschafft. Heute Nacht wieder im eigenen Bett - ich wuensche mir ein Gaestezimmer.

Ein unaufregenden Tag - und ich bin dankbar: ohne Drama.



Positiv:
Minius, der sich an mich schmiegt und mir brabbelnd Geschichten erzaehlt. Der Skypainter, der mit gefuellte Eierkuchen servierte. Der wunderschoene Sonnenaufgang ueber dem Meer heute morgen. Sushi essen. Der 'nicht ganz so schoene, aber dafuer lustigere' Kollege, der einen immer wieder zum Lachen bringt
Negativ:
Freitagabgabe musste aufgrund unerwarteter Ereignisse verschoben werden. Arrrghhh.
Junior zahnt. Bus haelt nicht an, da voll. Zu spaet zu Hause


Achso: noch erwaehnenswert - Samstag gehe ich aus - yeah.


Plaene: Genaehte Geschaenk zu Ende packen, Kueche streichen, Businessphotos, Onlineprojekt weitertreiben, Sonntag ausschlafen

Tuesday, March 4, 2014

Karneval

Ich jongliere, ich jongliere - hoert auf mir Baelle zu zuwerfen.
Gott sei Dank ist morgen Karneval vorbei.

Die Kunst des Jonglierens im Alltag - es sind die wichtigen Baelle, die in der Luft bleiben muessen, dann koennen auch ein paar unwichtigere zu Boden gehen. Und vielleicht keine Glaskugeln verwenden.