Wednesday, June 29, 2011

date

4.Juli
12.30
12.45

warten

Warte auf einen Termin. Soweit steht es 1:0 fuer public. Die haben schon mal angerufen und schicken einen Termin zur Mammografie raus, allerdings in ungefaehr 6 Woche. Utraschall wird nur gemacht, wenn sich was zeigt.
In Deutschland ist das glaube ich andersrum. Meine Frauenaerztin macht naemlich den Ultraschall und wenn sich was zeigt, dann das andere. Bis Montag muesste ich den privaten Termin haben, mal schauen, wann der ist, ansonsten bin ich in 5 Wochen in D und gehe dort privat zu meiner Aerztin, auch wenn es teuer ist. Allerdings zweimal bezahlen? MMMhh.

Ansonsten Krankenhausepisoden mit dem Skypainterpapa, der endlich nach 1.5 Tagen auf dem Gang der Notaufnahme ein Bett in einem Zimmer hat, aber bis jetzt gibt es noch keine Behandlungsidee/struktur/methode.
Er ist angeblich nicht stabil genug, um ins private Krankenhaus transportiert werden zu koennen, dabei liegt es gleich gegenueber und fuer 'auf dem Gang stehen' ging es ja auch. kopfschuettel
Der Skypaintermama gehen nach fast 13 Jahren kaempfen die Engergiereserven aus. Noch nie habe diese Engergiebuendelfrau so am Boden gesehen. Wie ich ihr helfen kann? Ich weiss es nicht, aber morgen koche ich was schoenes und uebernehme dann vielleicht den fruehen Nachmittagsbesuch im Krankenhaus, wenn es ihr recht ist.

Tuesday, June 28, 2011

in dieser reihenfolge

unangenehmes spannendes Gefuehl
furchtbarer Artikel in der Sunday Independent
Selbstuntersuchung
Hausarztuntersuchung
Ueberweisung zur Mammografie und Ultraschall
Oeffentliche Warteliste 3-6 Monate
Privat: €200, aber hoffentlich Termin nach diese Woche
Warten



...
Naechste oder uebernaechste Woche hoffentlich ueber alles Lachen, bis dahin verdraengen, wegschieben, von sich schubsen

Saturday, June 25, 2011

summer

wenn es in Irland Sommer ist, ist Irland unschlagbar.
Der Skypainter ist heute mit seinem Bruder zu einer Schmiedeconvention aufgebrochen und nach all der Zeit zusammen, weiss ich an Wochenenden ohne ihn oft schwer etwas mit mir anzufangen. Wir kreisen zu sehr um einander.

Heute nachmittag stiegen schlagartig die Temperaturen zu schoenen 24 Grad und ich machte mich auf. Ich spazierte im schoensten Sonnenschein vorbei an den Villen der Reichen und Schoenen, durch das wunderschoene gediegene gruselige Viertel.
Auf der Terrasse sass ich mit Freunden bei Wein, der Grill verhiess Gutes, die Kinder spielten um uns herum, kreativ, lachend, herrlich - Kinder halt, allerdings ohne Streit. Der aus Frankreich mitgebrachte Rotwein mundet herrlich und entfaltet sich langsam, das in Kraeutern gegrillte duftet und schmeckt nach mehr. Zum Nachtisch gibt es gegrillte Ananas mit Vanilleeis und so langsam loest sich die Zunge. Seinesgleichen, schoene Gespraeche, verbinden, erzaehlen, lachen. Der Wind ist so herrlich warm, die Luft so lau, die Mittsommernacht, die es an Mittsommer nicht gab. I call it a day und begleite die Mutter nach Hause, die sich im fortgeschrittenen Altern noch ans Studiern wagte und gerade ihren Bachelor in der Tasche hat. Eine mutige Frau, die sich das holt, dass sie schon immer haben wollte. Worte wandern hin und her, weben. Neben uns ihr juengsten Kind, dass Kind, das immer Kind bleiben wird, gleichaltrig mit mir, in einer Zeit stecken geblieben, fuer immer Kind mit Teenagerzuegen. Erzuernt ueber den Verrat von Freunden und begeistern ueber baldige Partys laeuft sie neben uns her und freut sich auf die Ballons, die sie morgen fuer Ihre Freundin Amy vorbereiten wird. Starke, mutige Mutter und eigensinniges ewiges Kind. Nun bin ich zu Hause, es ist noch nicht ganz Mitternacht und der Abend klingt noch in mir nach, die milde Luft lockt mich auf den Balkon, eine Kerze flackert und der Himmer ist fast ohne Wolken. Gerne wuerde ich jetzt mit dem Skypaintern noch hier sitzen, schlaflos, diesen nicht zu Bett gehen wollen, an einem nicht enden wollenden, sollenden Tag. Die Gepraeche mit Freunden, die Gedanken an den Skypaintern winden sich um mich. Das Meer rauscht, Mick Flannery singt mir aus dem Herzen und ich moechte wirklich nicht das dieser Abend endet.
Sommer in Irland - so rar und so wertvoll, schreibt sich dir in die Knochen, laesst dich wurzeln und tiefer in diese Erde sinken.
Sommer in Irland.

Sunday, June 19, 2011

notes on sunday

- es ist gut sonntag morgen so frueh aufzustehen, dass man die wenigen stunden sonnenschein mit einem strandspaziergang nutzen kann, das meer kann aber sehr laut sein, nach 2 stunden taten mir die ohren weh, aber der kopf war schoen sonnenbeschienen und frei gepusten, ein wildblumenstrauss schmueckt den tisch
- es macht sinn auch fuer private dinge ein notizbuch zu fuehren und einen kalender, damit man sonntagabend nicht zwei gestresste stunden damit verbringen muss sein sociallife zu organisieren
- ein glas wein kann fuer mich nicht gefaehrlich sein, zwei schon...ahhh...schwiegermuetter sind auch gefaehrlich, they lead me astray
- ich habe in der letzten woche den zuckerbedarf meines koerpers fuer ein ganzen jahr gedeckt, mir ist schlecht, nur bei dem gedanken daran, wie kann ich nur so einen raubbau mit meinem koerper betreiben
- mann und schokolade sind eine unwiderstehliche kombination
- wind getrocknete bettwaesche verstroemt den duft von sommer am meer, noch mehr sonnenschein bitte
- sometime things fall in to place if you really want to...
- i am lucky to have the understanding friends I have


SOMMERSONNTAG

Friday, June 17, 2011

freitags fisch? und die liebe Gesundheit

Wenn es weiter so regnet, schwimmen Fische bald an meinem Balkon vorbei.
Ich bin heute morgen bei stroemenden Regen aufgewacht, bis jetzt ist es nicht weniger geworden und zusaetzlich peitscht ein kraeftiger Wind um das Haus und sorgt dafuer, dass der Regen waagerecht faellt. Nach den paar schoenen Tage Mitte der Woche ist es hier wieder Herbst; nass, kalt, ungemuetlich.
Genau der richtige Tag also, um sich seinen Papieren und der Steuer zu widmen, in der warmen und trockenen Wohnung zu bleiben und viele viele Tassen Schokotee zu trinken. Trotzdem wuenschte ich mir zusaetzlich noch einen Kamin, dann koennte ich es mir in eine Decke gewickelt auf dem Segeltuschstuhl mit dem Schaffsfell gemuetlich machen, was Nettes lesen und die Steuer links liegen lassen oder um mich rum. Das ueber den Boden verteilte Papierchaos ist schon fast sehenswert.
Da ich aber kein schoenes Buch mehr hier habe, widme ich mich den Papieren und habe gerade unsere letzjaehrigen Ausgaben fuer diverse Aerzte und Medikamente zusammengerechnet und bin fast vom Stuhl gefallen. €2100 fuer das Jahr 2010. Ich bin mir schon bewusst gewesen, dass aufgrund meiner B12 Geschichte und des Skypainters Herzmedikamenten dieses Jahr eine hoehere Summe zusammenkommt, aber es so darnieder geschrieben zu sehen, das ist doch erschreckend.
Wenn sich je wieder jemand in meiner Familie ueber das deutsche Gesundheitssystem beschwert, der wird diesen Wisch unter die Nase gehalten bekommen. Ihnen wird das Gemurre hoffentlich im Halse stecken bleiben. Und ja, wir haben beide eine private Zusatzversicherung, die auch ordentlich Geld kostet, doch auch diese erstattet leider nicht alles.
Wenigsten ich werde hoffentlich eine Steuerrueckzahlung auf diese Betraege erhalten, fuer den Skypainter sieht es da schlecht aus, da er aufgrund gesundheitlicher Ausfaelle und temporaerer Arbeitslosigkeit nicht wirklich Steuern bezahlt hat.


Ich bin ja mal gespannt.

Thursday, June 9, 2011

ab und auf

Bloed ist, wenn mann halbtags arbeitet (von acht bis acht) - haha und sich dem entsprechend spaet auf den langen Weg nach Hause macht, auf dem Weg zum Zug in einen Regenschauer kommt und den Schirm vergessen hat (oder keinen besitzt) und daher bis auf die Haut durchnaesst, die Heizung im Zug abgestellt ist und man nach einer halben Stunde Fahrt vor Kaelte und Naesse zu Zittern anfaengt und genau weiss, dass zu Hause nur noch genuegend heisses Wasser fuer eine 2min Dusche ist aber nicht fuer ein durchwaermendes Bad.

Gut ist dann allerdings, wenn man sobald man durch die Haustuer tritt, das Wasser noch mal anstellt, die halbe Stunde warten sich von dem heissen Mann aufwaermen laesst, der zu dieser Stunde schon ins Bett gegangen ist, man einen leckeren Salat im Bett serviert bekommt und sich anschliessen mit einer Schale Baileys Icecream auf eine laengeres Bad in dampfendes nach Orangenblueten duftendes heisses Wasser verzieht.

So hat alles sein Fuer und Wieder. It could have been worse. At the end.

Monday, June 6, 2011

on the run

Jedentag ist irgendetwa, aber so selten habe ich fuenf Minuten zum notieren.
Heute aber:


Wenn mich meine ehemalige Sportlehrerin sehen wuerde. Heute habe ich meinen ersten zehn Kilometerlauf absolviert, zum Schluss gab es eine Medaille.
Der Minimarathon bei dem 40000 Frauen unterwegs waren lief sich fuer mich schleppend an. Da ich nicht wettkampftechnisch fuers Laufen gemeldet bin, und keine drei offiziellen Rennen im letzten Jahr absolvierte, konnte ich nicht bei den 'Runners' sondern nur bei den 'Joggers mitlaufen und das war 'a pain in the bumb', da die meisten dieser sogenannten Joggers nich joggten sondern gingen. Erst ab Kilometer zwei konnte ich mittels Crosscountryaktionismus, ein bisschen Ellebogen und mich am Rand entlang druecken etwas Geschwindigkeit aufnehmen, erst ab Kilometer sechs ging es etwas entspannt, frei laufen wie beim 5km Stadtlauf im Maerz ging nie. Trotzdem mit 1h und ungefaehr 10min bin ich zwar unter der angestrebten Stunde geblieben, aber habe es aufgrund der Gegebenheiten als nicht so schlimm angesehen. Und immerhin: Frau W....ich bin 10km gelaufen, und das haetten Sie wohl nie gedacht. Ha.

Anschliessend ging es im Seebad in den Pub, der zur Feier des Tages ein freies Pint und einen freien Burger spendierte. Wir Maedels hatten dann noch einen tollen Abend (but never ever 40000 Woman in one place again, my ears are still sore)

Did I mentioned? I did 10k. I know, not a big deal for you. But the biggest deal for me. You can be sure about that.