Ich habe von jemandem im familiaeren Umkreis gehoert, der muss jetzt eine Woche in den Skiurlaub - firmenverdonnert - und will nicht.
Ich schreie: hier, hier, hier - ich stattdessen, aber leider ist das nicht machbar.
Ich waere gerne zu einer Woche bezaehltem Skiurlaub verdonnert worden.
Ueberhaupt wuerde ich [glaube ich] gerne fuer eine Firma arbeiten, die einem eine Woche Skiurlaub bezahlt.
Life is just not fair.
p.s. Okay, Skiurlaub ist vielleicht nicht das beste Beispiel, den ein Skigenie bin ich nicht. Bis jetzt war ich erst einmal fuer eine Woche Skifahren und das ist Jahre her. Aber prinzipiell...., ob seine Frau mit darf?
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Thursday, February 16, 2012
Thursday, December 2, 2010
post aus der heimat
Es war ungewiss wie lange die Zuege noch fahren wuerden, parkten die Busse doch schon an den Seiten der spiegelglatten Strasse, und deshalb nahm ich mir 2 Stunden frei und machte mich gegen drei auf den Weg nach Hause. Schoen. Auch der Skypainter traf frueher ein und wir nutzten die geschenkten Stunden fuer Adventskaffee. Die Pyramidenkerzen auf dem Geweihschwippbogen angezuendet, die anderen Lichtlein an, ein Teller Plaetzchen und frischen Kaffe in den Haenden sassen wir auf der Couch und freuten uns wie kleine Kinder. So hyggelig.
Ein Paket - riesig, schwer - kam aus der Heimat. Darin fanden sich: Ein richtiger Weihnachtsbaumstaender (mit Fusspedal und Wasserbehaelter- der Skypainter ist begeistert, mein Raeuchermaennchen samt Erzgebirge Raeucherreinen, eine richtige Weihnachtsbaumkette (echte Kerzen habe ich im Apartment nicht am Baum), Schokolade, Schokolade, Kaffee (Mutti findet es gibt hier keinen ordentlichen Kaffee) und Socken (Mutti packt immer Socken in die Pakete - so zum Ausstopfen).
Vielen lieben Dank ihr herzensliebste Eltern - hoffentlich schafft ihr es nun auch Weihnachten bis hier her. Wir freuen uns schon.
Ein Paket - riesig, schwer - kam aus der Heimat. Darin fanden sich: Ein richtiger Weihnachtsbaumstaender (mit Fusspedal und Wasserbehaelter- der Skypainter ist begeistert, mein Raeuchermaennchen samt Erzgebirge Raeucherreinen, eine richtige Weihnachtsbaumkette (echte Kerzen habe ich im Apartment nicht am Baum), Schokolade, Schokolade, Kaffee (Mutti findet es gibt hier keinen ordentlichen Kaffee) und Socken (Mutti packt immer Socken in die Pakete - so zum Ausstopfen).
Vielen lieben Dank ihr herzensliebste Eltern - hoffentlich schafft ihr es nun auch Weihnachten bis hier her. Wir freuen uns schon.
Wednesday, December 1, 2010
ich koennte vor freude im kreis springen
Es schneit und schneit und schneit. Ach, ich wuerde sogerne Schlitten fahren gehen, statt im Buero zu sein.
Ich kann eh nicht ordentlich konzentriert arbeiten, da der Blick immer wieder nach draussen in den Schnee und die fallenden Schneeflocken wandert.
Hoffentlich schaffe ich es noch nach Hause, im Buero uebernachten muessen, ist keine verlockende Aussicht.
Ich kann eh nicht ordentlich konzentriert arbeiten, da der Blick immer wieder nach draussen in den Schnee und die fallenden Schneeflocken wandert.
Hoffentlich schaffe ich es noch nach Hause, im Buero uebernachten muessen, ist keine verlockende Aussicht.
Tuesday, November 30, 2010
alles grau
Eklige graue nasse Matschepampe, die langsam durch die Schuhe sickert.
Und ich hab die Iren ob ihrer Gummistiefel gestern noch ausgelacht und mich ueber meine warmen Winterstiefel gefreut.
Heute lachen sie.
Pfui und wiesu dunn bluss.
Und ich hab die Iren ob ihrer Gummistiefel gestern noch ausgelacht und mich ueber meine warmen Winterstiefel gefreut.
Heute lachen sie.
Pfui und wiesu dunn bluss.
Sunday, November 28, 2010
winter wonderland
In der Nacht fiel noch mehr Schnee und die Stadt verwandelte sich in eine Maerchenkulisse. Noch vor dem Sonnenaufgang waren wir in der Strassen unterwegs, mit kindlicher Freunde am hier ungewoehnlichen Schnee und der Kamera, die sich vor Motiven nicht retten konnte. Unberuehrter Schnee, drohende Wolken im Osten ueber dem Meer und hier und da die ersten Lichter.
Ein sonntagliches Wintermaerchen, dieser erste Advent.
Saturday, November 27, 2010
snow snow snow
Es ist fast drei Uhr morgens und ich kann nicht schlafen. Draussen ist es so ganz unirisch. Blitze und Donner ueber der irischen See, wenn ich aus dem oestlichen Fenster schaue. Es kracht und rummst und macht einem deutschen Sommergewitter aller Ehre, dabei ist es doch Ende November und nicht Mitte Juli. Alles erleuchtet hell. Mit dem Gewitter kam der Schnee und bis jetzt haben sich ungefaehr drei cm Neuschnee ueber alles gelegt und es schneit weiter. Die Blitze erhellen weisse Schneeflaechen, ein Meer aus Licht und Dunkelheit zugleich.
Ich kann nun nicht schlafen und aergere mich, dass ich gestern abend nicht doch einkaufen gewesen bin, denn bestimmt bricht hier wieder der ganze Versorgungskreislauf zusammen, Winterrreifen gibt es nicht und ich bezweifele, dass Schneeketten in irgendwelchen Garagen zu finden sind.
Wahnsinn, es schneit und schneit. Die irische Welt steht fuerchterlich auf dem Kopf.
Ueberhaupt faellt mir zu der gesamten letzten Woche ein:
Tja mit dem Bau der Tarahill Road haben sie nun wirklich die Goetter veraergert. Politik verrueckt, Wetter verrueckt.
Muss ich mir Sorgen machen? Vermutlich nicht, doch Kapriolen und wilde Traeume ballen sich zu Knoten in der Bauchgegend und das erste Mal seit Kindheitstagen steht mein gesamtes Bauchgefuehl auf Sturm. EIn bisschen aehnlich, wie in dem Sommer nach dem die Mauer fiel und ich in den langen Sommernaechten bei Oma und Opa nicht schlafen konnte, unterschwellig als 8jaehrige mitbekam, das grosse Dinge anstehen, aufgeschnappte Wortfetzen der Erwachsenen, stundenlange Uebungsmanoever auf dem Russenuebungsplatz 40km weiter westlich. Es ballt sich was zusammen, dass das ganze Leben auf den Kopf stellen wird.
Ach beiseite diese ganzen dummen Aengste, die das Leben laehmen.
Wuenschte ich doch, wir haetten gerade jetzt einen Kamin. Dann wuerde ich mich mit einem Glas Gluehwein gemuetlich davor setzen und dieses richtige Winterwetter geniessen.
Ich kann nun nicht schlafen und aergere mich, dass ich gestern abend nicht doch einkaufen gewesen bin, denn bestimmt bricht hier wieder der ganze Versorgungskreislauf zusammen, Winterrreifen gibt es nicht und ich bezweifele, dass Schneeketten in irgendwelchen Garagen zu finden sind.
Wahnsinn, es schneit und schneit. Die irische Welt steht fuerchterlich auf dem Kopf.
Ueberhaupt faellt mir zu der gesamten letzten Woche ein:
Tja mit dem Bau der Tarahill Road haben sie nun wirklich die Goetter veraergert. Politik verrueckt, Wetter verrueckt.
Muss ich mir Sorgen machen? Vermutlich nicht, doch Kapriolen und wilde Traeume ballen sich zu Knoten in der Bauchgegend und das erste Mal seit Kindheitstagen steht mein gesamtes Bauchgefuehl auf Sturm. EIn bisschen aehnlich, wie in dem Sommer nach dem die Mauer fiel und ich in den langen Sommernaechten bei Oma und Opa nicht schlafen konnte, unterschwellig als 8jaehrige mitbekam, das grosse Dinge anstehen, aufgeschnappte Wortfetzen der Erwachsenen, stundenlange Uebungsmanoever auf dem Russenuebungsplatz 40km weiter westlich. Es ballt sich was zusammen, dass das ganze Leben auf den Kopf stellen wird.
Ach beiseite diese ganzen dummen Aengste, die das Leben laehmen.
Wuenschte ich doch, wir haetten gerade jetzt einen Kamin. Dann wuerde ich mich mit einem Glas Gluehwein gemuetlich davor setzen und dieses richtige Winterwetter geniessen.
Tuesday, March 30, 2010
schnee?
wer hat denn bitte schoen schnee bestellt? Das hier ist Irland, wenn schon ende maerz was vom himmel faellt, dann doch regen.
meine haende sind vom weg zum buero ganz blau gefroren und tauen geraten mit herzhaften stichen auf. die winterjacke hatte ich gott sei dank noch nicht wieder in den koffer verstaut, groessere schaeden konnten somit vermieden werden.
Es ist einfach unfassbar. Der sonntaegliche Spaziergang vorbei an bluehenden Magnolien und Kirschbaeumen, mit der waermenden sonne im Gesicht und der Jacke froehlich ueber der Schulter baumelnd, scheint Lichtjahre her zu sein.
meine haende sind vom weg zum buero ganz blau gefroren und tauen geraten mit herzhaften stichen auf. die winterjacke hatte ich gott sei dank noch nicht wieder in den koffer verstaut, groessere schaeden konnten somit vermieden werden.
Es ist einfach unfassbar. Der sonntaegliche Spaziergang vorbei an bluehenden Magnolien und Kirschbaeumen, mit der waermenden sonne im Gesicht und der Jacke froehlich ueber der Schulter baumelnd, scheint Lichtjahre her zu sein.
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