Der Nebel haengt tief zwischen den Huegeln am Meer und seine kalten nassen Finger dringen durch die Kleidung und tief in die Knochen. Langsam bekommt die Haut einen gruenen Schimmer, wird feucht und durchsichtig. Es rinnt aus den Haaren und von den Schultern, wunderliche rote Pilze wachsen hinter den Ohren und alle Geraeusche rund herum bestehen aus Tropfen. Tropfen in Pfuetzen, Tropfen auf Blaetter, Tropfen auf feuchtes Moos und glatte Steine, Tropf, Tropf, Tropf...
Kein Wind bewegt die Naesse und die Lungen fuellen sich mit Feuchtigkeit und unter den Schulterblaettern oeffnen sich Kiemen. tropf, tropf, tropf.
Es schimmert gruen, opal gruen, blau, grau, weiss und gold gelb. tropf, tropf, tropf.
Neue Haut zwischen Fingern und Zehen, Moos auf Haut und Kleidung. tropf, tropf
Ich atme eine letzten Atemzug feuchter Luft, dann spring ich mit einem hohen Satz vom Felsvorsprung zwischen den Huegeln in die blau gruenen Wellen, hinunter unter die weissen Gischtkaemme zu bunten Fischen.
Hier werde ich abtauchen, bleiben und schweben bis lockende Sommersonnenstrahlen ins truebe Dunkel reichen und mich wieder hinauf locken.
Subscribe to:
Post Comments (Atom)
HALLO Anna, lange her. Ich lasse dir einen lieben Gruß und ein Lebenszeichen da. Ich hoffe es geht dir gut. Alles Liebe Milly aus den alten Weblogs von freenet.
ReplyDelete