Wednesday, November 23, 2011
Surreales
Die Welt ist blau und das Licht leicht. Niveawasserblau, Ferne und Versprechen, warmer Sand und kuehle Felsen. Kein Gruen, kein Moos, keine Baeume. Eine Haengemattenstrandkuestenwelt in der sich die Farben eines Abends am skandinavischen Meeresstrand in sanften Strudeln vermischen. Es ist nicht heiss, eher erfrischend kuehl, aber die Waerme klingt in den Steinwaenden noch nach. Spuren im Sand und auf den Holzdielen der Veranda. Die Haengematte schaukelt leicht und in der Ferne weht der Wind in unsichtbaren Wipfeln. Das Holz der Dielen ist mit den Jahren seidengrau geworden, samtweich und Fingerpitzen, die fuehlend ueber die Oberflaechen gleiten. Ein leichtes Schaukeln im Rhythmus der langsamer atmenden Zeit. Leise summt die Stimme Erinnerungsmelodien in einer fremden Sprache. Kein durch den Kopfgehen, dringen die Toenen ins Herz, Bauch und Fusssohlen und vibrierend dort leise nach. Ein sanft gezupfte Seite erklingt in einem hellen reinen Ton, tiefe Resonanz folgt, Einklang.
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