Tuesday, November 8, 2011

nach mitternacht

sollte anna eigentlich tief schlafend von warmenden Armen umschlungen im Bett liegen. Stattdessen sitzt sie und rekorded fleissig ihre CPDs, vor freitag war das naemlich faellig. Sie hatte ja auch nur ein ganzes Jahr dafuer Zeit oder zumindest das ganze Wochenende. Da aber hat der grosse Neffe gewaltig abgelenkt, es wollte 2mal ins Schwimmbad gegangen werden, im Sonnenschein spaziert, bei Freunden versackt und letztendlich auch noch im Pub bei erster Winterskaelte ein Hot Port genossen werden. Anna hatte soviel zu tun und ist ganz muede gestern abend ueber Ihrem Buch eingeschlafen. Das musst sie ja heute morgen dann auch noch zu Ende lesen. Tja, dann muss sie heute abend halt leiden.
Das Buch konnte sie nicht weglegen. Peter Hoeg (picture the danish oe - o mit strich durch) - the quiet girl. So verwirrend und teilweise surreal es war, so sehr fesselte und faszinierte es mich. So sprachlich schoen geschrieben trotz aller Komplexitaet mit schoen ausgeformten interessanten Charaktaeren. Es war so ganz anders, ein Buch in alleiniger Klasse und trotzdem passte es irgendwie doch ein bisschen zu den letzten Buecher : Astonishing splashes of colour and the Language of the others.
Auch hier wurden wieder Menschen mit ungewoehnlichen anderen Faehigkeiten gezeigt, die dadurch die Welt anders sehen und es auf eine Art nicht leicht habe mit der Welt der Anderen zu kommunizieren. Sehr interessant fand ich das Bild, dass wir alle in unserer eigenen Blase der Realitaet leben und der einzige Schneidepunkt mit anderen dort ist, wo die Blasen sich verbinden - an einer winzigen Stelle.

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