Ich wache auf, tast verschlafen nach dem Mann neben mir, doch er ist nicht da und das Bett leer, ich hoere die Wohnungstuer ins Schloss fallen. Zwei dreimal drehe ich mich noch gemuetlich, strecke mich, stehe dann auf, bin mit ein paar Schritten im Wohnzimmer, wo auf dem Mac ein Zetter prankt: Gone for a walk xx.
Samstag morgen und ich habe die Wohnung ganz fuer mich allein. Die Sonne scheint strahlend ueber dem Meer direkt ins Zimmer; wie eine Katze raekel ich mich in ihrer Waerme und geniesse.
Endlich, endlich ein Februarmorgen wie auch in all den anderen Jahren, voller Sonnenschein, Waerme und Versprechung auf Fruehlich. Ich ueberlege, ob ich die Laufschuhe ueberziehe und dem Skypainter nachsausen, doch das kleine Vergnuegen, die Wohnung ganz fuer mich alleine zu haben, es ist so selten.
Guten Morgen Sonne, gute Morgen Fruehlich, guten Morgen Welt.
Ach heute ist seit langem auch mal wieder soviel Anna und tanzen in mir.
JUCHU!
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