Saturday, February 18, 2012

abschreiben und das Ende der Welle - schon?

Es gibt Tage, die fangen schon falsch an und werden im Gesamten auch nicht viel besser.

Morgens gegen 3 wache ich mit wahnsinnigen Kiefernschmerzen auf. Irgendwas ist beim naechtlichen Zaehneknirschen aus dem Lot gekommen und fuehlt sich an als waere es mit einem Vorschlaghammer zusammengekommen. Ich bin erleichtert, das es keine Zahnprobleme sind, denn nach vorsichtiger Kaumuskelgymnastik lassen die Schmerzen nach. Ich rolle mich auf die andere Seite und schlafe irgendwann wieder ein. Als ich aufwache ist alles gut, doch ein grundlegendes miesepetriges und niederschlagendes Gefuehl hat sich eingenistet und will nicht weichen. Der Tag duempelt so vor sich hin.

Um mich aufzumuntern und abzulenken beschliesse ich Roasted Pumpkin Ravioli zu machen und das war eine dumme Idee:

Erst kommt der Teig nicht zusammen, dann klebt die erste Ladung zusammen, ohne Pastamaschine laesst der Teig sich auch nicht so schoen duenn ausrollen, dann ist zuviel in Knoblauch geroesteter Kuerbis uebrig aus dem ich dann Baellchen forme, die Baellchen brennen mir beinahe an und zu guter Letzt faellt mir der Teller mit der geglueckten Ladung Ravioli auf den Kuechenfussboden, ich breche in Traenen aus und verschwinde fuer fuenf Minuten in eine dunkle Ecke um mich zu bemitleiden.

Dann geht es langsam bergauf. Der Mann hat die Ravioli aufgesammelt (gott sei dank hatten wir heute gewischt), sie abgewaschen (ja, bei uns kann man vom Kuechenfussboden essen) und aufgewaermt und ich habe dann noch die Salbeibutter mit Zitrone und Parmesan gemacht und wir haben gespeist.

Eigentlich haette ich noch zu studieren, aber das vergesse ich besser.

Ich moechte jetzt nur noch eines. Ein grosses Glas Wein und mein Bett.

Vielleicht doch lieber einen doppelten Whiskey! Slainte

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