Ein wunderschoener Freitag. Minineffe und ich haben uns bekannt gemacht und sind Freunde geworden. Ich habe ihm 2 stundenlang alle Wege im Ort und den Fruehling gezeigt, doch das meiste hat er verschlafen. Die unzaehligen Voegelstimmen hat er bestimmt auch unterschwellig wahrgenommen.
Die Magnolien bluehen und die Kirschbaeume, die Osterzweige, Butterblumen, Narzissen...ich habe fast alles fuer die Gruendonnerstagssuppe auf meinen Wegen entdeckt, doch werde ich wohl ausserhalb des Ortes sammeln - Hunde und Autos lassen mich die Pflanzen lassen, wo sie sind.
Die Laemmer springen froehlich um ihre Muetter und ich hoere mich erstaunt laut lachen, wenn ich ihre Bockspruenge, Uebermut und Lebensfreude betrachte. Minimann und ich sind spaeter singend durchs Zimmer und ich habe dem Minineffen gezeigt, wie die Laemmchen huepfen und hopsen, er hat gelacht. Erschoepft war ich, den Tag mich einem einzigen Erdenmenschen zuzuwenden, ich, die ich doch immer Zeit fuer mich und meine eigenen Gedanken und Welt habe. Es war schoen fuer jemanden da zu sein, der so auf einen angewiesen ist, doch anstrengend.
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