ueber dem Meer, wenn ich Richung Wales schaue. Es ist mild, aber der Wind zerrt und zurrt unruhig, hinundwieder Regenschauen - Wind und Regen gehen mir auf die Nerven. Ich habe zu nichts lust, nicht mal lesen, kein Spazierengehen, nichts...will mich unter Kissen verkriechen und selbst bemitleidigen, doch nicht mal dazu kann ich mich aufraffen.
Es ist gut zu wissen, dass nach Wolken immer wieder Sonnenschein folgt. Das nach Phasen der Einsamkeit hier, ohne die mir so liebsten Freunde auch wieder the very merry von mir Besitz ergreifen wird und ich erkennen werdem wieviel Liebe und Geborgenheit mich auch hier umgibt.
Aber es gibt Tage, da fehlen sie mir alle so, meine fernen Lieben, meine Freunde, keiner der spontan mehr vorbeischaut und mich aus meinen Wolken graebt. Neue Freunde finden ist schwer, denn ich will eigentlich keine neuen Freunde, meine Gedanken und Briefe sind den alten, den tiefen gewidmet. Der ein oder andere hier erschleicht sich aber doch langsam den Weg in mein Herz.
Singen hilft und sich beschaeftigen...ich singe laut und innig und sortiere Papiere gegen Daemonen, trinke ein Glas Rotwein und nehme mir vor, mir diesen Mal den Namen der Sorte zu merken. Er ist gut, kein sauerer Nachgeschmack, er umhuellt mich wie eine Decke. Ich beschuetze dieses kleine zarte Flaemmchen und fuettere es mit meinem Atem und kleinen Zweigen, damit aus dem versteckten bisschen Glut wieder ein Feuer wird.
Gedichte von Eva Strittmatter (ich denke viel an sie diese Woche) und Smetana, die Moldau, Rueckenmassagen vom Skypainter und langsam liften sich die Wolken auch im Osten ueber dem Meer und morgen wird die Sonne scheinen und uns frisch gebackenens Brot zum Fruehstueck begruessen.
And when the river runs high, let it flow ,let it flow,
it is the time in life to let the garden grow.
And when the garden goes rough, let it go let it go,
let your strength return......
Subscribe to:
Post Comments (Atom)
No comments:
Post a Comment