Friday, May 21, 2010

nebel

Einer der ersten sommertage lockte die Menschen aus ihren Hoehlen, entbloesste Haut, die lieber im verborgenden geblieben waere, stellte Grillfleisch und kuehles Bier bereit und waermte die Haeuser, Strassen und Menschen nach dem ach so langen Winter.
Ein Plaetzchen in der Sonne finden, Sonnenfingerstrahlen auf der Haut spueren, Lachen und sich mit guten Freunden umgeben, ein fast jedes Herz versoehnte sich mit diesem sonst so nassen Land.
Nirgendwo anders strahlt die Sonne ein solche spektalulaeren Licht oder setzt die Landschaft so dramatisch in Szene. Die Schatten sind bunt und lebhaft, Sonnenflecken tanzen und mit der Nase in Richtung lebensspendender, Freude spendender Sonne sitzen wir vor dem alten Pub geniessen ein kuehles Bier. Der Honigginster dufted nach Kokusnuss und ich moechte nur hier, ja genau an diesem Platz bleiben.


Langsam zieht ueber dem Meer der Nebel auf, dunkel, gruselig, dicht ziehen erste nasse Nebelfinger vom Bahnhof am Strand durch die Gassen und ein Froesteln zieht ueber unsere Haut, obwohl wir noch immer in den letzten Sonnenstrahlen des Abends sitzen.

Es ist ein bisschen wie in den Piraten der Karibik kurz bevor das Geisterschiff in der Bucht ankommt.
Gruselig.

Und doch schoen.

Ich wuensche mir, dass die Menschen nie die Natur und das Wetter kontrollieren koennen.
Und ich wuensche mir, dass wer immer auch heute noch auf See war, rechtzeitig einen sicheren Hafen gefunden.

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