Saturday, March 30, 2013

Ostersamstag

Nach mehreren wachen Nachtstunden (wie lange ist es eigentlich her, dass das Kleine sich nun mal bewegt hat) ein sehr spaeter Morgen, dafuer aber Sonne und etwas mildere Temperaturen. Trotzdem Schwierigkeiten in Schwung und unter die Dusche zu kommen.
Nachmittags treffe ich mich mit einer lieben Bekannten auf einen Kaffe und bekomme eine allerliebste selbstgestrickte Decke, die perfekt zum Kinderwagen passt - dabei hat sie den noch gar nicht gesehen. Ich bin sehr geruehrt von diesem wunderschoenen Osterei.
Ein Spaziergang mit dem Mann durchs Villenviertel pumpt frische Luft in Lungen und Kopf und trotzdem wieder die Sorgen, irgendwie bewege sich das Kleine nicht genug. Die Sorgen wachsen und wachsen und schon fast sind wir mit einem Fuss im Auto auf dem Weg ins Krankenhaus, da schiebe ich Panik beseite und beschliesse Kekse zu backen. Ablenkung. Zum Abendbrot dann Salat und siehe da, auf einmal herrscht wieder Party im Bauch, Kicks links und rechts, ein Ruecken und Po, die sich nach aussen druecken. Nun 3h spaeter ist noch immer viel los und ich habe den Verdacht, der Kleine wird seinen Onkels und der Oma (vaeterlicherseits) nachschlagen und ein Nachtmensch sein. Na, das kann mit 2 Morgenmenschen als Eltern lustig werden.
Im Moment bin ich so erleichtert und sage staendig leise vor mich hin: "Tritt zu Kleiner, nutze die Zeit, in der Du Deine Mama noch treten darfst und sie sich darueber freut" - jeder Tritt, Bewegung, Stoss bedeutet fuer mich gerade eine kleine Welt.

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