... und das musste ich gestern bejahen, denn ohne den gefundenen riesigen Bueroregenschirm mit all umfassender Guinesswerbung saesse ich wohl heute statt im Buero erkaeltet auf dem Sofa. Es goss, es stroemte, wasser wasser wasser.
Fluesse rannen ueber die Strassen und die Schuhe hielten dicht (haette ich ja man nicht gedacht- diese zarten, eleganten Stiefelchen).
Da beim Heizen mit Nachtspeicheroefen unsere geizige Seite zum Vorschein kommt, sind diese unter der Woche aus und dementsprechend kuehl war auch die Wohnung als ich nach Hause kam, so dass alles was ich den Abend noch tat, war einigermassen Klarschiff zu schaffen und ab ins Bett aneinanderkuscheln. Ein paar Seiten lesen waere schoen und doch die Augen fielen zu. Eins, zwei, drei - schlaf. Manchmal glaube ich, es steht jemand unsichtbar neben dem Bett und hypnotisiert mich, so schnell schlafe ich generell ein. Before my head hits the pillow.
Heute: noch immer Regen, alles grau. Sonnenblumen gruessen mich froehlich in Herbstlaub gebunden vom Meetingroom-Tisch. Wenn das Kundengespraech nachher vorbei ist, wandern sie auf meinen Tisch. Ich konnte einfach nicht widerstehen, den kleinen Sonnen, die etwas Licht in diesen dunklen Tag bringen.
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